Eines der Hauptprobleme von kleinen Wohnungen, Studios und typischen „Chruschtschowka“-Gebäuden ist die visuelle Überladung des Raumes durch massive Möbel. Wenn in einem Zimmer von 12–15 Quadratmetern ein Standard-Dreitürenschrank steht, „frisst“ er sofort das Volumen auf und erzeugt ein Gefühl von Enge und Bedrückung. Es gibt jedoch einen bewährten Design-Trick, mit dem selbst das geräumigste Aufbewahrungssystem fast unsichtbar platziert werden kann – die Verwendung von Möbeln in Wandfarbe. Die Methode des „Auflösens“ von Objekten im Raum basiert auf den Besonderheiten des menschlichen Sehens: Wenn die Möbelfronten und die Wandoberfläche den gleichen Farbton und die gleiche Textur haben, hört das Auge auf, den Schrank als separates sperriges Objekt wahrzunehmen, und liest ihn als Fortsetzung der Wandfläche.